Die neue Generation des Mittelmotor-Roadsters aus Zuffenhausen wird leichter, sparsamer und sportlicher. Die Preise beginnen bei 48.291 Euro
Der Porsche Boxster gehört längst zu den etablierten Sportwagen aus deutscher Produktion und hat das Image des Hausfrauenporsche spätestens mit der zweiten Generation abgelegt. Auf dem Auto Salon Genf 2012 im März feiert Porsche nun die Publikumspremiere der dritten Generation: Der Porsche Boxster 981 steht ab 14. April 2012 bei den Händlern und darf vorher auf der Messe begutachtet werden.
Um die Fahrdynamik weiter zu verbessern, hat Porsche an allen relevanten Stellschrauben gedreht: Die neue Generation (981) des Mittelmotor-Roadsters ist leichter und bietet zudem einen längeren Radstand sowie eine breitere Spur als der Vorgänger. Gleichzeitig konnten die Zuffenhausener den Durst der Einstiegs-Baureihe um bis zu 15 Prozent reduzieren.
Zum Marktstart im April bietet Porsche die Modelle Boxster und Boxster S an, die beide von einem Sechszylinder-Boxermotor mit Direkteinspritzung angetrieben werden. Das kleinere Aggregat schöpft aus 2,7 Liter Hubraum 265 PS und bringt den Boxster in Kombination mit dem optional erhältlichen Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe PDK in 5,7 Sekunden auf 100 km/h, das Triebwerk des Boxster S holt 315 PS aus 3,4 Liter Hubraum und bringt den Roadster in 5,0 Sekunden auf Landstraßentempo. Ab Werk sind beide Modelle mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe ausgerüstet.
Für noch mehr Sportlichkeit sorgt gegen Aufpreis das Sport Chrono Paket, das erstmals über dynamische Getriebelager verfügt. Eine weitere Option für noch mehr Fahrdynamik ist das Porsche Torque Vectoring-System (PTV) mit mechanischer Hinterachs-Querrsperre. Den neuen Boxster gibt es zu Preisen ab 48.291 Euro, der Boxster S macht den Besitzer um mindestens 59.120 Euro ärmer.
Quelle: Autozeitung.de Benny Hiltscher
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