Audi bringt den R8 GT Spyder mit zur IAA. Ein Jahr nach der Premiere der geschlossenen GT-Version auf dem Pariser Autosalon wird auf der Heimat-Messe die Roadster-Version des Supersportlers das Interesse auf sich ziehen.

Wie schon beim Coupé wird der Audi R8 Spyder GT in einer limitierten Auflage von 333 Stück Anfang 2012 auf den Markt kommen. Allen 333 Stück gemeinsam ist der V10-FSI-Motor, der aus 5,2 Liter Hubraum 560 PS schöpft und ein maximales Drehmoment von 540 Nm bei 6.500 /min. bereitstellt.

Den Spurt von Null auf 100 km/h absolviert der R8 GT Spyder in 3,8 Sekunden – erst bei 317 Sachen soll das Ende des Vorschubs erreicht sein. Die Kraft des Zehnzylinder lenkt der Fahrer über das automatisierte Sechsganggetriebe R-Tronic mit zwei vollautomatischen Modi auf alle vier Räder. Zusätzlich könne die Gänge via Schaltwippen am Lenkrad oder durch antippen des Joysticks sortiert werden. Die Gangwechsel, so verspricht Audi, sollen in einer Zehntelsekunde erfolgen. Den Ampelstart überwacht auf Wunsch eine Launch-Control.

Die Kraft leitet der Fahrer über die Sechsgang-R-Tonic auf alle vier neu gestalteten 19 Zoll-Räder weiter. Für das Mehr an Leistung, der Serien-R8 kommt auf 525 PS, ist eine modifizierte Motorsteuerung zuständig.

Darüber hinaus wird der Audi R8 Spyder GT um 85 Kilo abgespeckt. Die Diätmaßnahme des jetzt 1.640 Kilo schweren Audi R8 GT Spyder umfasst die nur 214 Kilo schwere Space Frame-Karosse, die überwiegend in Handarbeit montiert wird. Dazu gesellen sich Motorrahmen aus Magnesium, Verdeckkasten und hintere Seitenteile sowie Front- und Heckspoiler inklusive Spoiler aus CFK. Aber auch beim Getriebe, den Rädern und der Bremsanlage wurde das Gewicht gesenkt.

Hingucker werden am Audi R8 GT Spyder nicht nur der große feststehende Heckspoiler sein, sonder auch die Tieferlegung um 10 Millimeter, und die 19 Zoll großen Räder, die Reifen der Dimesion 235/35 vorne und 296/30 an der Hinterhand tragen. Dahinter verbergen sich übrigens Kohlefaser-Kreamik-Bremsscheiben, bei denen der Fahrer den Zugriff des ESP optimieren oder gar ganz deaktivieren kann. Hingucken werden aber auch die Massen an der Eisdiele, die dem Eröffnungmodus des Softtops ganz 19 Sekunden folgen können. Dieses Schauspiel funktioniert sogar während der Fahrt mit bis zu 50 km/h.

Zur weiteren optischen Glanztat zählen beim Audi R8 GT Spyder Anbauteile in Titangrau, Frontsplitter mit Doppel-Lippe, Flics am Frontstoßfänger, rote GT-Schriftzüge, runde Auspuffendrohre, ein größerer Diffusor und LED-Heckleuchten in Dunkel. Den Windschutzscheibenrahmen in matten CFK kann der Kunden zudem bestellen. Damit sich dieser im Innenraum auch an den R8 GT Spyder erinnert sind entsprechende Logos untergebracht. Ansonsten erstrahlt der Innenraum in Schwarz mit grauen oder roten Ziernähten. Alcantra-Bezüge, Sportlenkrad und Sportsitze runden das Interieur ab. Auf Wunsch wird noch eine spezielle Audioanlage verbaut. Zum Preis von 207.800 Euro gibt es zudem noch LED-Scheinwerfer und –Rückleuchten, Klimaautomatik, Navigationssystem, Alarmanlage und Fahrerinfosystem mit Laptimer.

Quelle Bild und Text: http://www.auto-motor-und-sport.de